Straftaten und Führerscheinverlust

Straftaten und Führerscheinverlust

Es gibt Gesetzesverstöße, die neben der Strafe auch den Verlust des Führerscheins zur Folge haben können.

Hier heißt es, aufzupassen und sich rechtszeitig von einem Fachanwalt für Verkehrsrecht und Fachanwalt für Strafrecht helfen zu lassen, sonst gibt es ein böses Erwachen.

In folgenden Fällen kann der Führerschein entzogen werden:

1. Unfallflucht mit bedeutenden Sachschaden

2. Straßenverkehrsgefährdung (z. B. grober verkehrswidriger Vorfahrtsverstoß, falsches Überholen, falsches Fahren an Fußgängerüberwegen und eine hierdurch verursachte erhebliche Gefahr)

3. Trunkenheitsfahrt oder Drogenfahrt, d.h. man ist zum Fahren infolge des Genusses berauschender Mittel (Alkohol oder Drogen) nicht mehr in der Lage

4. Drogenbesitz oder Drogenkonsum kann zum Entzug des Führerscheins führen, selbst wenn gar kein Auto gefahren wird

5. Sonstige Straftaten können zum Führerscheinentzug führen, wenn z. B. Anhaltspunkte für ein hohes Aggressionspotenzial vorliegen oder wenn man ein Kraftfahrzeug zur Straftat benutzt hat (z. B. zur Flucht)

Fazit: In all den genannten Fällen kann der Führerscheinentzug drohen entweder schon im Strafverfahren oder nach Abschluss des Strafverfahrens im nachgeschalteten Verwaltungsverfahren. Hier benötigt man möglichst frühzeitig dringend qualifizierte Beratung und Vertretung durch einen Fachanwalt für Verkehrsrecht und Fachanwalt für Strafrecht im Strafverfahren und im Verwaltungsverfahren.