Keine Erstattung von Reparaturbestätigungen

Keine Erstattung einer Reparaturbestätigung

durch Sachverständigen nach Verkehrsunfall mehr

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Der BGH hat durch aktuelles Urteil vom 24.01.2017 den Streit entschieden, ob man nach einer fiktiven Abrechnung auf Grundlage eines Sachverständigengutachtens die Kosten einer Reparaturbestätigung erstattet bekommt.

Wenn man nach einer fiktiven Abrechnung eines Verkehrsunfalles auf Grundlage eines Sachverständigengutachtens trotzdem (günstiger) repariert hat und für die Reparaturdauer die Nutzungsausfallentschädigung haben wollte, dann war es bisher üblich, sich von dem Sachverständigen, der auch den Schaden beziffert hat, bestätigen zu lassen, dass das Fahrzeug ordnungsgemäß repariert wurde. Hierfür haben die Sachverständigen zwischen 30,00 EUR und 60,00 EUR Gebühren verlangt. In seiner oben zitierten aktuellen Entscheidung hat der BGH entschieden, dass man dies nicht mehr von der Gegenseite verlangen kann. Man muss ich also alternative Möglichkeiten überlegen, um in diesen Fällen die entstandene Nutzungsausfalldauer nachzuweisen und damit die Nutzungsausfallentschädigung verlangen zu können.

Einen Verkehrsunfall sollte man von Anfang an von einem Fachanwalt für Verkehrsrecht regulieren lassen. Dieser weiß, wie er dem Geschädigten zu seinem Recht verhelfen kann, damit dieser auch alles bekommt, was ihm zusteht.